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Symptome · 5 Min.

Polyneuropathie Füße, wenn jeder Schritt zur Herausforderung wird

Die Füße sind fast immer als Erstes betroffen, weil ihre Nerven die längsten im Körper sind. Kribbeln, Taubheit, Brennen: Dieser Artikel erklärt warum, was zu beachten ist und wie ganzheitliche Hilfe aussieht.

Barfüße mit feinen Nervenlinien als Symbol für Polyneuropathie der Füße

Auf einen Blick: Die Füße sind fast immer als Erstes betroffen, weil ihre Nerven die längsten im Körper sind. Kribbeln, Taubheit, Brennen: Dieser Artikel erklärt warum, was zu beachten ist und wie ganzheitliche Hilfe aussieht.

Die Füße tragen uns durchs Leben. Wenn sie anfangen zu kribbeln, zu brennen oder sich taub anzufühlen, verändert das den gesamten Alltag. Eine Polyneuropathie der Füße ist unangenehm, oft schmerzhaft, und wird leider häufig erst spät erkannt, weil die Beschwerden schleichend beginnen.

Warum sind die Füße besonders betroffen?

Die Nerven, die Ihre Füße versorgen, sind die längsten im menschlichen Körper. Sie reichen vom Rückenmark bis in die Zehenspitzen, das können gut einen Meter sein. Je länger eine Nervenfaser, desto anfälliger ist sie für Schädigungen. Deshalb zeigen sich Beschwerden bei einer Polyneuropathie fast immer zuerst in den Füßen, und erst später weiter oben in den Beinen.

Typische Beschwerden bei Polyneuropathie der Füße

  • Kribbeln und Ameisenlaufen, besonders in den Zehen und Fußsohlen
  • Taubheitsgefühl, das Gefühl, auf dicken Socken zu gehen, obwohl man barfuß ist
  • Brennen in den Füßen, oft nachts, wenn man zur Ruhe kommt
  • Überempfindlichkeit, Berührungen, die eigentlich nicht wehtun sollten, werden als schmerzhaft erlebt
  • Kältegefühl trotz normaler Hauttemperatur
  • Unsicherheit beim Gehen, der Boden fühlt sich seltsam an, Stolpern passiert leicht

Mehr: Taubheitsgefühl in den Füßen, was steckt dahinter?Mehr: Brennen in den Füßen, und was wirklich hilft

Worauf Sie bei Ihren Füßen unbedingt achten sollten

Sicherheitshinweis bei tauben Füßen: Wenn Füße taub werden, verlieren sie ihre Schutzfunktion: Kleine Wunden, Druckstellen oder Verbrennungen werden nicht mehr gespürt. Das kann, vor allem bei Diabetes, zu ernsten Problemen führen.

  • Füße täglich inspizieren, im Sitzen, mit einem Spiegel wenn nötig
  • Wasser immer mit der Hand testen, bevor man die Füße ins Bad steckt
  • Gut sitzendes Schuhwerk wählen, keine engen Schuhe
  • Barfuß auf unbekanntem Untergrund vermeiden
  • Regelmäßige professionelle Fußpflege in Anspruch nehmen

Was ganzheitlich helfen kann

Die Füße sind oft das letzte Glied einer langen Kette. Wer die Nerven der Füße stärken möchte, muss den ganzen Körper in den Blick nehmen: Durchblutung fördern, Entzündungen reduzieren, das Nervensystem beruhigen.

Bewährte Ansätze aus der Heilkunde: - Wechselfußbäder: Warmes und kühles Wasser im Wechsel regt die Durchblutung an

  • Fußmassagen mit Rosmarin- oder Lavendelöl: Entspannen das Nervensystem und verbessern die Durchblutung
  • Reflexzonenmassage: Kann das gesamte Nervensystem positiv beeinflussen
  • Bewegungsübungen im Sitzen: Füße kreisen, Zehen spreizen, hält die Nerven aktiv
  • Wärme: Wärmflasche oder Kirschkernkissen an den Füßen, oft sehr lindernd bei Kältegefühl

Auf dem Weg zu mehr Lebensqualität

Polyneuropathie der Füße muss nicht das letzte Wort sein. Viele Menschen erleben mit einem ganzheitlichen Ansatz deutliche Verbesserungen, nicht immer eine vollständige Heilung, aber oft mehr Wohlbefinden, mehr Sicherheit beim Gehen und weniger Schmerzen.

Wenn Sie wissen möchten, welche Möglichkeiten speziell für Sie passen, schauen Sie gerne auf wasbesseres.de.

Weiter lesen: Polyneuropathie behandeln, ganzheitliche WegeZurück zur Übersicht: Artikelserie Polyneuropathie Beine

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine individuelle Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Fachkraft.

Bitte beachten: Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine individuelle Diagnose oder Behandlung. Neue, zunehmende oder einseitige Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden.

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