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Symptome · 5 Min.

Brennen in den Füßen, wenn die Nacht zur Qual wird

Brennen in den Füßen ist neuropathischer Schmerz, geschädigte Nervenfasern senden fehlerhafte Signale. Er ist real, auch wenn er von außen nicht sichtbar ist. Es gibt wirksame Sofort- und Langzeitmaßnahmen.

Ältere Frau mit Fußbeschwerden, warme Leuchtpunkte symbolisieren Brennen

Auf einen Blick: Brennen in den Füßen ist neuropathischer Schmerz, geschädigte Nervenfasern senden fehlerhafte Signale. Er ist real, auch wenn er von außen nicht sichtbar ist. Es gibt wirksame Sofort- und Langzeitmaßnahmen.

Es beginnt oft abends. Man legt sich ins Bett, kommt zur Ruhe, und dann fängt es an. Ein Brennen in den Füßen, das sich anfühlt wie glühende Kohlen. Manchmal so stark, dass man die Bettdecke nicht ertragen kann. Das Brennen in den Füßen ist eines der belastendsten Symptome einer Polyneuropathie, und wird oft unterschätzt.

Warum brennen die Füße?

Das Brennen entsteht, weil geschädigte Nervenfasern fehlerhafte Signale senden. Sie lösen Schmerzreize aus, obwohl kein äußerer Auslöser da ist. Das nennt man neuropathischen Schmerz. Er ist real, auch wenn er von außen nicht sichtbar ist.

Typische Ursachen für das Brennen in den Füßen:

  • Diabetische Polyneuropathie (häufigste Ursache)
  • Vitamin-B12-Mangel oder andere Nährstoffdefizite
  • Alkoholtoxische Nervenschädigung
  • Small-Fiber-Neuropathie (Schädigung der kleinsten Nervenfasern)
  • Überlastung oder Übersäuerung des Körpers

Alle Ursachen: Polyneuropathie Ursachen

Was nachts gegen das Brennen helfen kann

Sofort-Hilfe für brennende Füße: - Füße kühlen: Ein kühles, feuchtes Tuch auf den Fußsohlen, kein Eis, das kann Nerven reizen

  • Bettdecke hochlagern: Ein kleines Kissen oder Bettbogen verhindert, dass die Decke die Füße berührt
  • Atemübungen: Langsames, tiefes Atmen aktiviert das Ruhesystem des Körpers und kann Schmerzen dämpfen
  • Kühlende Salben: Pfefferminzöl verdünnt auf die Fußsohlen, nicht auf wunde oder rissige Haut
  • Magnesium vor dem Schlafen: Kann das Nervensystem beruhigen und die Schmerzwahrnehmung dämpfen

Was langfristig hilft

Brennen als Signal des Körpers: Brennen in den Füßen ist ein Signal, der Körper zeigt, dass etwas aus dem Gleichgewicht ist. Langfristig geht es darum, die geschädigten Nerven zu unterstützen und die Ursache anzugehen: Nährstoffmangel beheben, Entzündungsprozesse reduzieren, das Nervensystem beruhigen.

Viele Menschen berichten, dass sich das nächtliche Brennen mit einem ganzheitlichen Ansatz deutlich verbessert, oft schon nach wenigen Wochen konsequenter Umstellung.

Wenn Sie wissen möchten, welcher Ansatz für Sie der richtige ist, schauen Sie auf wasbesseres.de.

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Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche oder heilkundliche Diagnose. Bitte suchen Sie bei starken oder anhaltenden Beschwerden eine Fachkraft auf.

Bitte beachten: Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine individuelle Diagnose oder Behandlung. Neue, zunehmende oder einseitige Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden.

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