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Symptome · 5 Min.

Taubheitsgefühl in den Füßen, wenn der Boden sich seltsam anfühlt

Taubheit entsteht, wenn Nervenfasern nicht mehr richtig arbeiten. Kurzfristig harmlos, dauerhaft ernst zu nehmen, denn taube Füße spüren keine Verletzungen mehr. Mit gezielter Unterstützung kann das Gefühl langsam zurückkehren.

Ältere Frau berührt ihr Bein, kühle blaue Signale markieren Taubheitsgefühl

Auf einen Blick: Taubheit entsteht, wenn Nervenfasern nicht mehr richtig arbeiten. Kurzfristig harmlos, dauerhaft ernst zu nehmen, denn taube Füße spüren keine Verletzungen mehr. Mit gezielter Unterstützung kann das Gefühl langsam zurückkehren.

Kennen Sie das Gefühl, als würden Sie auf dicken Socken gehen, obwohl Sie barfuß sind? Oder als wären Ihre Fußsohlen leicht betäubt, wie nach einer Spritze beim Zahnarzt? Das Taubheitsgefühl in den Füßen ist eines der häufigsten Zeichen einer Polyneuropathie, und es verdient Aufmerksamkeit.

Warum werden Füße taub?

Taubheit entsteht, wenn Nervenfasern nicht mehr richtig arbeiten. Sie übertragen keine Berührungsreize mehr, oder tun es nur noch schwach und verzerrt. Das kann passieren, wenn Nerven:

  • zu wenig Nährstoffe bekommen (z. B. bei Vitamin-B12-Mangel)
  • durch Zucker geschädigt sind (diabetische Polyneuropathie)
  • durch schlechte Durchblutung zu wenig Sauerstoff erhalten
  • durch chronischen Stress dauerhaft überreizt sind

Alle Ursachen im Überblick: Polyneuropathie Ursachen

Ist Taubheitsgefühl in den Füßen gefährlich?

Wichtig bei dauerhafter Taubheit: Es hängt davon ab. Ein kurzes Taubheitsgefühl, z. B. nach langem Sitzen mit überkreuzten Beinen, ist harmlos. Hält das Gefühl aber dauerhaft an oder breitet es sich aus, sollte man es ernst nehmen. Denn taube Füße spüren keine Schmerzen mehr, und können dann kleine Verletzungen, Druckstellen oder Verbrennungen nicht wahrnehmen.

Was hilft gegen Taubheitsgefühl in den Füßen?

Neben der Abklärung der Ursache durch eine Ärztin oder einen Arzt gibt es einiges, was Sie selbst tun können:

Selbsthilfe-Maßnahmen: - Durchblutung fördern: Wechselfußbäder, Fußgymnastik, regelmäßiges Gehen

  • Fußmassagen: Täglich, auch kurz, mit kreisenden Bewegungen und etwas Öl
  • Barfußlaufen auf weichem Untergrund: Stimuliert die Nervenenden in den Fußsohlen
  • Nährstoffe auffüllen: Vitamin B12, B1, Magnesium und Zink prüfen lassen
  • Stress reduzieren: Das vegetative Nervensystem beeinflusst direkt, wie stark wir Empfindungen wahrnehmen

Schritt für Schritt zurück zum Spüren

Viele Menschen erleben mit gezielter Unterstützung, dass das Gefühl in den Füßen langsam zurückkommt, manchmal erst als leichtes Kribbeln, das später normaler Empfindung weicht. Das braucht Zeit und Geduld. Aber es ist möglich.

Auf wasbesseres.de können Sie eine persönliche Online-Beratung vereinbaren und herausfinden, welche Schritte für Sie am sinnvollsten sind.

Weiter lesen: Brennen in den Füßen, was steckt dahinter?Weiter lesen: Polyneuropathie Füße, alle InfosZurück zur Übersicht: Artikelserie Polyneuropathie Beine

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche oder heilkundliche Diagnose. Bitte suchen Sie bei anhaltenden Beschwerden eine Fachkraft auf.

Bitte beachten: Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine individuelle Diagnose oder Behandlung. Neue, zunehmende oder einseitige Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden.

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